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Sierra Madre

Das Gebirge der Sierra Madre nimmt einen großen Teil des mexikanischen Territoriums ein. Die Gebirgszüge werden je nach geografischer Lage in mehrere Abschnitte unterteilt. Im Westen Mexicos werden die Gebirgszüge als Sierra Madre Occidental, im Nordosten als Sierra Madre Oriental bezeichnet. Nördlich von Puebla vereinigen sich die Gebirgszüge der Sierra Madre Oriental und Occidental mit dem transmexikanischen Vulkangürtel in Zentralmexico. Die Sierra Madre del Sur erstreckt sich im Süden Mexicos über die Bundesstaaten Michoacán, Guerrero und Oaxaca. Im Bundesstaat Chiapas schließt sich die Sierra Madre de Chiapas an, die sich bis zur Grenze von Guatemala ausdehnt.

Die Bergwelt der Sierra Madre ist bekannt für seine Artenvielfalt der Flora und Fauna und für die atembraubende Schönheit der Berggipfel, die mehr als 3700 m aufragen. Im transmexikanischen Vulkangürtel liegen die teils schneebedeckten Gipfel der bekannten Vulkane Pico de Orizaba, Popocatépetl und Iztaccíhuatl. Der Pico de Orizaba ist mit seinen 5700 m gleichzeitig der höchste Berg Mexicos.

In der fantastischen Bergwelt der Sierra Madre giba es viele touristische Attraktionen. Dazu gehört der Kupfercanyon, das größte zusammenhängende Schluchtensystem der Welt im nördlichen Bundesstaat Chihuahua in der Sierra Madre Occidental. Durch den Kupfercanyon führt eine 650 km lange Eisenbahnstrecke mit einzigartigen Panoramablicken auf die einmalige Schönheit des Canyons.

In einer zauberhaften Bucht vor den grünen Berghängen der Sierra Madre Occidental liegt der beliebte Badeort Acapulco, bekannt durch seine spektakulären Klippenspringer und Sonnenuntergänge.

San Cristobal de las Casas im zentralen Hochland der Sierra Madre im Bundesstaat Chiapas gehört zu den schönsten Städten Mexicos. Die Stadt ist bekannt für seine wunderschöne Kolonialarchitektur und das ursprüngliche indianische Flair, das durch die indianischen Maya-Bewohner noch heute spürbar ist.

Unweit von San Cristóbal findet sich eine weitere touristische Attraktion: der Sumidero-Canyon. Auf dem Grijalva-Fluss wird eine spektakuläre Bootsfahrt durch die bis zu 1000 m hohen Schluchten des Sumidero-Canyons angeboten. Die teilweise senkrecht abfallenden Steilwände der Schlucht sind sehr beeindruckend.

In einem Tal der Sierra Madre del Sur liegt die Kolonialstadt Oaxaca, bekannt durch seine lebendige Mischung aus kolonialer Pracht und indianischen Traditionen. Ein weiteres touristisches Highlight sind die Tempelanlagen von Monte Albán, einer der ältesten Kultstätten Mesoamerikas. Eindrucksvoll liegt das Zeremonialzentrum auf einem Bergrücken nahe Oaxacas und bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf die im Tal liegende Stadt Oaxaca und die umliegenden Berggipfel der Sierra Madre del Sur.


 

 

 
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